
Nouvelle Vague
Der wunderbare, gleichnamige Film von Richard Linklater ist uns ein Anlass, einige Klassiker der Nouvelle Vague nochmals zu zeigen. Ab Mitte der 50er Jahre wendeten sich einige französische Filmkritiker gegen das zeitgenössische Kino, dem sie Biederkeit, Vorhersehbarkeit und fehlende Inspiration vorwarfen. Die beiden Kritiker Truffaut und Godard wechselten ins Regiefach gelten heute zusammen mit einigen anderen Regisseuren Alain Resnais, Louis Malle und Claude Chabrol als stilbildend für die Nouvelle Vague.
Im April und Mai bietet sich im Casablanca die seltene Gelegenheit, einige der Klassiker dieser Bewegung auf der großen Kinoleinwand zu erleben, wo sie ja schließlich auch hingehören.
Also: Runter vom Sofa, rein in den Kinosessel und Augen auf!
Unsere Filme zum Thema "Nouvelle Vague":
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Die große Schlacht um Laurel & Hardy
Ein Wiener gegen einen Hessen in Unterfranken. Das ist Brutalität.
Stummfilm-Vertonung von Ralph Turnheim und Felix „Fail-X“ Münk
Das größte Komikerduo aller Zeiten ist: Stan Laurel & Oliver Hardy. Sie trafen sich vor rund 100 Jahren und drehten gemeinsam über 100 Filme.
Jetzt treffen sich Ralph „Turnschuh“ Turnheim & Felix „Fail-X“ Münk. Die zwei einzigen deutschsprachigen Kinoerzähler treten für euch gegeneinander an.
Wer kann die stummen Filme von Laurel & Hardy besser mit Sprachwitz vertonen: Der Wiener oder der Hesse? Der Altmeister oder der Jungspund? Das Original oder der Newcomer?
Ralph „Turnschuh“ Turnheim, bislang einsamer Champion der Live-Vertonung per Wiener Mundwerk, Preisträger des deutschen Stummfilmpreises, stellt sich seinem Herausforderer: Felix „Fail-X“ Münk, der aufmüpfige Hesse aus Darmstadt. Beide lieben Laurel & Hardy und ihr Publikum. Darum schenken sich beide nichts.
Zerstörungsorgien auf und vor der Leinwand sind garantiert. Feine Klinge und Holzhammer liegen bereit. Die Fäuste sind geballt, die Schreibfedern gespitzt, die Hufe scharren, Filme rattern, Reime purzeln, Zungen brechen.
Alle und jeder werden am Ende am Boden liegen: Ralph und Felix vor Erschöpfung, das Publikum vor Lachen. Über allem stehen nur Laurel & Hardy.
Zwei auf der Leinwand und zwei vor der Leinwand, die sich nichts schenken. Was will man mehr?
Dienstag, 28. April 20.00 Uhr. Dauer ca. 90 Min. (mit Einführung, Spulenwechsel und Publikumsgespräch)
Karten (18.-/20.-€) im Kartenvorverkauf tagsüber in der Buchhandlung am Turm oder abends ab 18 Uhr im Casablanca.
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