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November
Heute im Kino

Morgen im Kino

Vom Feinsten!?!

Wir sind dann wohl die Angehörigen

Am 25. März 1996 wird der Publizist Jan Philipp Reemtsma in Hamburg-Blankenese von zwei Tätern entführt. Seine Familie konfrontieren die Entführer mit einer Lösegeldforderung von 20 Millionen DM. Zwei Polizisten, der Anwalt der Familie und ein Freund ...


Filmnotizen

Filmnotizen 8

 

Dieser schöne Dialog aus "Das Leben des Brian" (1979) ist einfach gut und passt wunderbar zu manchen aktuellen Diskussionen:

 

"Warum redest du nur pausenlos über Frauen, Stan?"
Stan/Loretta: "Weil ich eine sein möchte..."
"WAs?"
Stan/Loretta: "Ich möchte eine Frau sein. Ich möchte, das ihr...das ihr mich von jetzt an Loretta nennt."
"Was?"
Stan/Loretta: "DAs ist mein Recht als Mann."
"Ja aber warum möchtest du Loretta sein Stan?"
Stan/Loretta: "Weil ich Babys haben möchte"
"Was möchtest du haben? Babys?"
Stan/Loretta: "Jeder Mann hat das Recht, Babys zu haben, wenn er sie haben will."
"Aber, aber du kannst keine Babys haben."
Stan/Loretta: "Unterdrücke mich bitte nicht."
"Ich untedrücke dich überhaupt nicht, Stan. Aber du hast keine Mumu. Eine Gebärmutter hast du auch nicht. Wie soll das denn funktionieren? Willst du es in ner Zigarrenkiste aufheben?"

"Warte. Ich habe eine Idee: Nehmen wir an, dass ihr euch darauf einigt, dass er keine Babys bekommen kann, weil er keine Gebärmutter hat, woran niemand schuld ist, nicht mal die Römer, aber dass er das absolute Recht hat, Babys zu haben, Bruder ... ähh ... Verzeihung! Schwester."

"Das ist doch aber sinnlos."

"Was?"

"Es ist vollkommener Blödsinn, für sein Recht, Babys zu bekommen, zu kämpfen, wenn er keine Babys bekommen kann."

"Es ist ... ähm ... symbolisch. Für unser Ringen gegen die Unterdrückung. Symbolisch für sein Ringen gegen die Realität."

Stan/Loretta: "

 

Filmnotizen 7

 

Auch ein kühles Bier schützt nicht vor einem heissen Kopf bei diesen Temperaturen:

 

 

 

Filmnotizen 6

 

Schon wieder: die Originalversion ist der bessere Film!

Was schon bei "Ein Schotte macht noch keinen Sommer" ärgerlich war, setzt sich mit "Heute bin ich Samba" und "Verstehen sie die Beliers" fort: die deutsche Synchronisation macht aus einem ernst zu nehmenden Film mit Menschen, die sich durch ihre Sprechweise wesentlich definieren, Marionetten mit Stimmen zwischen Mickey Mouse und Dieter Bohlen! Der Durchschnitts-Deutsche scheint einen fundamentalen Ekel vor Idiomen, Dialekten und individueller Sprache zu haben, dass er diese in ausländischen Filmen nicht nur nachhaltig tilgt, sondern auch noch seine Protagonisten durch eine Pseudo-Schriftdeutsche Sprachmelange der Lächerlichkeit preisgibt. Unsere Empfehlung: besuchen Sie unbedingt die untertitelten Filmfassungen! 

Filmnotizen 5

 

Aus der Süddeutschen Zeitung vom 9. Februar 2015:

 

"Erst ins Kino, dann an den Esstisch: Der Auftakt zum Kulinarischen Kino auf der Berlinale begeistert die Zuschauer. Und das liegt weniger am Essen als an einem alten Mann mit himmelblauen Augen.

Als Niels das dunkle Kino im Martin-Gropius-Bau betritt, strahlt er wie die Sonne: Das Gesicht rot, das Haar weiß, die Augen himmelblau - und sein Lächeln erhellt den ganzen Saal. Niels Stokholm ist 80 Jahre alt und strahlt einen Glanz aus, dersämtliche Stars und Sternchen der Berlinale in den Schatten stellt. Der Unterschied ist: Dieses Strahlen kommt von innen.

Der Auftakt zum Kulinarischen Kino an diesem Sonntagabend ist ein echter Glücksgriff: "Good things await" zeigt Niels in der Hauptrolle, wie er seinen biodynamischen Bauernhof in Dänemark bestellt und dabei gegen Behördenwillkür ankämpft. In weiteren Rollen: die Natur in ihrer reinen Schönheit. Eine fast ausgestorbene alte Rinderrasse, Weiden voller Blüten, die anderswo als Unkraut gelten würden, Spinnweben, in denen sich das Sonnenlicht bricht, Boden voller Regenwürmer und ein rot leuchtender Stall, der seit 30 Jahren nicht nur Wind und Wetter trotzt, sondern auch den ständig wechselnden Vorschriften für die Landwirtschaft.

Mit seiner Frau Rita kämpft der Landwirt seit Jahrzehnten "um unseren Boden", wie es in der Ankündigung vollmundig heißt, doch so klein der Thorshøjgaard-Hof im Norden von Kopenhagen ist, so groß ist in der Tat die Idee, die dahinter steckt: unser aller Essen wieder in natürliche Bahnen zu lenken."

 

Unsere Filmreihe "Tischlein deck dich" könnte nicht aktueller sein und beginnt mit "Lunch Box", kulinarischen Köstlichkieten und einer fachkundigen Einführung am 22. Februar!

Beste Unterhaltung und Guten Appetit!

 

 

 

 

 

 

 

Filmnotizen 1

 

Zu Zeiten des medialen overkills ist einem manchmal bange ums Kino. Aber dann sitzt man im Dunklen mit Unbekannten und von der Leinwand lacht ein kleines Mädchen mit übergroßer Sonnenbrille und packt für eine Reise nach Schottland zwei Steine in seinen Koffer. Sie haben Namen. Alle Argumente des Vaters verpuffen. Wir sind gebannt, wie’s weitergeht. Im weiteren Verlauf von „Ein Schotte macht noch keinen Sommer“ äschert das Mädchen mit seinen Geschwistern den verstorbenen Großvater auf einem brennenden Floß ein ... Der Film, das Kino, die Gefühlsmaschine funktioniert wie eh und je. Und wenn Sie sehen wollen, wie: „Ein Schotte macht noch keinen Sommer“. Kein Geniestreich, aber pures Kino!

 

 

Filmnotizen 2

 

„Im Gegensatz zu dem, was über mich gesagt wird, verabscheue ich Gewalt“ – Schwierig zu erraten, wer das gesagt hat?! Clint Eastwood, Republikaner, Schauspieler und Regisseur („Flags of our Fathers“ „Iwo Jima“, „Erbarmungslos“, „American Sniper“).

Wer das nicht verstehen kann, sollte sich lieber nicht näher mit „Lippe“ Angelina Jolie („In the Land of blood and honey“, „unbroken“) auseinandersetzen.

 

 

Filmnotizen3

 

Der Film-Dialog zur Stunde: „Bist du links oder rechts?“ „Was hast du denn für ein Problem? Kann man nicht einfach normal sein?“ „Also biste rechts.“

(Aus „Wir sind jung.Wir sind stark“)

 

 

Filmnotizen 4

 

Im Kino gewesen. Geweint. – Wohl einer der bekanntesten Sätze über die Wirkung eines guten Films (von wem gleich wieder?!). Im Kino gewesen. Gestaunt. Und zwar über Valeria Bruno-Tedeschi in „Die süße Gier“. Eigentlich wird sie häufig in „undankbare“ Frauenrollen gecastet, aber wieder einmal hat sie den Film gerettet! Während die Film-Handlung nicht so recht zusammenfindet, bringt Valeria Bruno-Tedeschi alles auf den Punkt und den Satz: „Von euch wurde Italien verkauft“. Sehenswert!

 

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