Ostpreußen – Entschwundene Welt
Ostpreußen – Entschwundene Welt
2025 Deutschland
Regie: Hermann Pölking
Länge: 103 Min.
„Ostpreußen – Entschwundene Welt“ ist eine Dokumentation für das Kino, ein Erzählfilm, der den Kinosaal als Fenster zu einer anderen Zeit braucht. Die Kinodokumentation ist ein reiner Kompilationsfilm. Es gibt keine Inszenierungen, keine Statements von Zeitzeugen oder Sachkundigen, keine Neudrehs. Die Dokumentation erzählt allein aus filmischen Quellen -und zu Beginn auch aus akustischen. Über 80 Prozent der Aufnahmen stammen von Amateuren und erzählen so auch immer biografisch.
60 Stunden Filmmaterial hat Historiker und Filmemacher Hermann Pölking in deutschen, russischen und US-Archiven in 12 Jahren Recherche zusammengetragen und daraus den Film kompiliert. Auf der Tonspur wird dabei immer erklärt, wo die Aufnahmen warum und von wem gemacht wurden. Erzählt wird chronologisch von den ältesten Filmaufnahmen von 1912 bis zum Ende des 2. Weltkriegs. Nur zu Beginn unterbricht der die Chronolgie und zeigt das Drama des Untergangs.
„Je länger der Film dauert, desto mehr verzaubert „Ostpreußen – Entschwundene Welt“ das Publikum. Sei es durch die schlichte Schönheit der Landschaft oder durch die beinahe magische Atmosphäre von Städten wie Königsberg oder Elbing – man kann sich der Faszination dieser Region nicht entziehen. Und man bedauert den Verlust, den die Menschen, die dort lebten, erlitten haben, der – daran lässt Pölking keinen Zweifel – auf das Konto der verbrecherischen Nazi-Herrschaft geht.“ (programmkino.de)
Filmemacher Hermann Pölking ist am 15. Februar zur Vorstellung anwesend und steht für ein Publikumsgespräch bereit.

















