Die Farben der Zeit
Die Farben der Zeit
La Venue de l’avenir
2025 Frankreich, Belgien
Regie: Cédric Klapisch
Darsteller: Suzanne Lindon, Abraham Wapler, Vincent Macaigne
Länge: 126 Min.
FSK 12 - freigegeben ab 12 Jahren
Seit seinem Durchbruch mit „L’auberge espagnole“ im Jahr 2002 steht Cédric Klapisch für unterhaltsame Tragikomödien um zwischenmenschliche Beziehungen. Und so steht auch am Anfang von „Die Farben der Zeit“ eine kleine Gruppe von Menschen, die zunächst wenig verbindet:
Abdel, Guy, Céline und Seb sollen stellvertretend für eine Erbengemeinschaft den Verkauf eines Landstückes regeln. Sie sind zwar entfernt miteinander verwandt, wissen aber fast nichts voneinander. Als sie gemeinsam das besagte Landstück inspizieren erfahren sie mehr über eine gemeinsame Vorfahrin: Adèle ging 1895 nach Paris, um ihre leibliche Mutter zu suchen. Sie entdeckt eine Stadt auf der Schwelle zur Moderne, die mit dem Aufkommen der Fotografie und der Geburt der impressionistischen Malerei die Kreativität einer neuen Avantgarde beflügelt. Stück für Stück erfahren die Erben mehr über Adèles Leben und enthüllen eine überraschende Vergangenheit.
„Die Farben der Zeit“ wechselt elegant und fließend zwischen den zwei Erzählzeiten. Visuell überzeugend macht Klapisch die Stadt Paris zur eigentlichen Hauptfigur. Mit leichter Hand werden viele Themen angesprochen, und eine gute Portion Humor machen das Ganze zu einem kurzweiligen Kinovergnügen.


















