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Das kraftvolle Regiedebüt von Christina Ebelt erzählt intensiv vom Drama einer alleinerziehenden Frau, deren Kampf gegen die Bürokratie beispielhaft für drei Millionen Alleinerziehende in Deutschland steht. ...


Synonymes (OmU)


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2019 Israel, Frankreich, Deutschland

Regie: Nadav Lapids

Darsteller: Tom Mercier, Quentin Dolmaire, Louise Chevilotte, Uri Hayik, Lea Drucker

Länge: 123 Min.

FSK 12 - freigegeben ab 12 Jahren

Kurzfilm: Hammer & Sichel


Goldener Bär auf der Berlinale 2019 für Nadav Lapids semiautobiografisches Meisterwerk!

Ein Mann auf der Flucht. Sein Blick ist stur auf die Straße gerichtet, er sieht fast niemanden ins Gesicht. Es ist Yoav, der nach seinem israelischen Militärdienst aus Israel geflüchtet ist und in Paris eine neue Identität sucht. Versteckt hat er sich in einem verlassenen Altbau. Als er sich abends duschen will, klaut jemand seine ganzen Habseligkeiten. Halb erfroren findet ihn ein Paar, Emile und Caroline, aus der Pariser Künstler-Boheme und kümmert sich um ihn, schenkt Yoav Kleidung und Geld. Er will aufhören, Hebräisch zu sprechen, übt oft altmodische französische Wörter und erklärt Emile den Grund für seine Flucht: Israel ist böse, obszön, schmutzig, derb, abscheulich, ignorant. „Kein Land kann all dies auf einmal sein“, entgegnet Emile lapidar.

Yoav heuert beim israelischen Sicherheitsdienst an, verliert seinen Job aber, als er mit der Bemerkung „Es gibt keine Grenzen“ die Besucher unkontrolliert in die Botschaft lässt. Yoav will mithilfe eines Integrationskurses zum echten Franzosen werden und singt bald statt der martialischen Nationalhymne Israels die blutrünstige Marseillaise.

Die perfekte Assimilation versucht Yoav zu erzielen und verfolgt stur das Unmögliche: den Verlust seiner Muttersprache. Letztendlich muss er erkennen, dass er ein Gefangener seiner eigenen Identität ist.

 „Der kluge, fesselnde Film über Migration und Identität verzettelt sich bisweilen zwar im Episodischen, findet für den autobiografisch grundierten Stoff aber einen leichten, ‘französischen‘ Tonfall, der weniger das Tragische bedient, als vielmehr an einen zeitgenössischen Schelmenroman denken lässt.

Sehenswert ab 16.“ (filmdienst)


Trailer

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